Donnerstag, 24. Juli 2014

TAMARO

SPLASH E SPA TAMARO: DER NEUE WASSERPARK IN RIVERA  

Das Schlechtwetter Programm



Magie und Energie verschmelzen für ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis voller Spass und Unterhaltung, Entspannung und Phantasie. Das ist Splash&SPA Tamaro, der modernste Wasserpark Europas. Ein Brandungswellenbad mit Strand, atemberaubende Rutschen, einen tollen Kinderspielbereich, grosse Thermalbecken und ein Spa mit Saunen und Hamam. Alles, was du brauchst, um einen ganz besonderen Tag zu erleben.



Probieren musst du unbedingt den Gravity Killer, ein spektakulärer Kessel, den es mit einem Bob für vier Personen zu bezwingen gilt. Oder die Mania, eine Fahrt zu zweit durch Feuer und Blitze. Das Labyrinth Tunnel of Horror sorgt für Adrenalin pur. Und während du dich im mitreissenden Wirbel Wash Machine zwischen Wasserspritzern und lautem Lachen wie wild drehst, sorgt die Black Night für ein wahres Gänsehauterlebnis.




Aber Action und Adrenalin sind nicht alles. Der Splash-Bereich ist mit zwei grossen Thermalbädern ausgestattet. Genau das richtige für mich. Das Innenbad ist gefüllt mit Sprudelbänken, Strudlern und Whirlpools, genau wie das Panorambad, das zusätzlich noch einen unvergleichlichen Blick auf den Monte Tamaro und die Tessiner Alpen bietet. Und dazu gibt es eine grosszügige Sonnenterrasse mit bequemen Liegen. Das war natürlich genau mein Ding.




Wellness und Spass machen hungrig und durstig. Das ist genau der richtige Moment, um es sich an an der Pool-Bar bequem zu machen und einen guten Cocktail zu geniessen. Unvergleichlich! Und für alle, die gerne in Ruhe etwas essen möchten, gibt es ein gemütliches Restaurant mit vielen Tessiner Spezialitäten, Pizzen und frischen Salaten. Übrigens auch ein idealer Ort, um einen tollen Geburtstag zu feiern.



Im SPA Tamaro wird einem alles wie ein Traum vorkommen. Unvergesslich sind die Saunen:
die Kastaniensauna mit dem unverwechselbaren Duft des lokalen Holzes, die Tessiner Lehmsauna, die Salzsauna mit dem „Weissen Gold“ aus dem Himalaya, und die einfach grossartige Aussensauna mit einem Solebecken.

Der einzige Nachteil ist für mich doch der hohe Preis von ca. 40.- Fr. pro Person.

Mein Tipp:

Geht früh Morgens und in der Nebensaison, dann findet ihr eher Parkplätze und es hat nicht so viele Badegäste.

Fazit: einfach geil !!!!

Mittwoch, 23. Juli 2014

Zwischen Palmen und Gletschern lässt es sich im Tessin gut leben


Im Tessin ist es wie in der Liebe:

Die Gegensätze ziehen sich an!




Palmen und Gletscher, Dolce Vita und Extremsport, uralte Kirchen und moderne Architektur: Im südlichsten Teil der Schweiz, durch den stets ein Hauch von Italien weht, verschmelzen die Gegensätze zu einem harmonischen Ganzen.



„Sie ist wunderbar reich und schön, und vom Alpinen bis ganz Südlichen ist alles da“, schwärmte Literatur-Nobelpreisträger Hermann Hesse von seiner Wahlheimat Tessin. In der Tat: Wo sonst könnte man morgens über Gletscher wandern und nachmittags unter Palmen dösen? In der Region Locarno mit ihrem alpinen Hinterland ist das ohne weiteres möglich.
Während man einerseits in der Tessiner Bergwelt durch stille Täler und einsame Dörfer wandert, flaniert man andererseits über die belebte Piazza Riforma in Lugano mit der Leich-tigkeit des mediterranen Dolce Vita. Kaum mehr als dreißig Minuten dauert die Zeitreise vom 1500 Jahre alten Baptisterium in Riva San Vitale zu Mario Bottas avantgardistischer Kapelle auf dem Monte Tamaro.



Auch die Geschichte vom Essen und Trinken spannt einen weiten Bogen. Dank kulinarischen Einflüssen aus dem nahen Italien hat sich die Cucina Povera, die arme Tessiner Küche, von kargen Kastanienmehl-Gerichten zu einer vielfältigen, oft mit Sternen gekrönten Küche emporgeschwungen. Vom urigen Grotto bis zum stilvollen Gourmettempel gibt es vieles lustvoll zu entdecken.


Bei einem Glas Merlot kommt man dann meist nicht umhin, den Einheimischen beizupflich-ten. „Hier ist es so schön“, erzählen die Tessiner, „dass nachts die Sterne enger zusammen-rücken, damit sie ja alle Platz finden über dem Paradies.“

Centovalli

Das Centovalli ist ein Tessiner Tal. Es beginnt oberhalb von Locarno am Lago Maggiore bei Intragna und führt westwärts nach Camedo in der Gemeinde Borgnone an die Schweizerisch-italienische Grenze.



Auf Deutsch bedeutet der Name "100 Täler"; gemeint ist streng genommen nur ein Tal, das des Wildbachs Melezza (daher: das Centovalli im Singular), welches aber über viele weit verzweigte Seitentäler verfügt, die zusammen natürlich keine Anzahl von 100 ergeben, im romanischen Sprachgebrauch hat "100" aber ebenso auch die Bedeutung von viel. Auf italienischer Seite heisst das Tal der Melezza, die in über 800 m Höhe entspringt, Valle Vigezzo.



Über schwindelerregende Viadukte, an tiefen Schluchten und tosenden Wasserfällen vorbei, durch helle Kastanienwälder und fruchtbare Rebberge, durch Tunnel und enge Kurven führt die fast 60 Kilometer lange Schmalspurstrecke der Centovalli-Bahn.




In knapp zwei Stunden von Locarno am Lago Maggiore nach Domodossola in Italien, mitten durch die Centovalli, die hundert Täler. So heisst das Tal des Wildbachs Melezza mit seinen zahlreichen Seitentälern. Diese sind dicht bewaldet und von rauen Felsen durchsetzt, welche sich entlang der insubrischen Linie (Trennlinie zwischen der afrikanischen und europäischen Kontinentalplatten) über Jahrmillionen geformt haben. Die Region bietet sich für verschiedene Wanderungen und Ausflüge an, die an einer der zahlreichen Haltestellen in Italien oder in der Schweiz begonnen werden.

Verzascatal

Das Verzascatal besitzt mit Mergoscia das geometrische Zentrum des Tessins und ist das einzige Tal, das nur an Tessiner Täler grenzt. Es liegt zwischen der Leventina und dem Maggiatal und erstreckt sich über eine Länge von 25 km in Süd-Nord-Richtung nördlich des Lago Maggiore. Der Talboden liegt auf 500–900 m ü. M. Die Berge, die das ganze Tal umrahmen, haben eine durchschnittliche Höhe von 2400 m. Das Tal wird vom Fluss Verzasca durchflossen, der am Talausgang gestaut wird und den Lago di Vogorno bildet, bevor er in der Magadinoebene in der Nähe des Ticino in den Lago Maggiore fliesst.



Von den fantastischen Tessiner Tälern ist das unter Naturschutz stehende Verzascatal eines der Aufregendsten: zuhinterst für Romantiker, zuvorderst für Abenteurer.



Dieses magisch helle Grün der Verzasca: Wie flüssige Jade sucht sich das Wasser seinen Weg durch die ausgewaschene Felslandschaft. In Lavertezzo fliesst es unter der malerischen Doppelbrücke Ponte dei Salti hindurch. Wer hier den Fluss erwandert, findet Liegebetten aus Stein, natürliche Whirlpools und auf dem Sentierone nach Brione 17 Kunstwerke. Wer hier nicht baden geht, ist selber schuld, eine romantischere Umgebung zum Eintauchen wird sich kaum finden. Einziger Nachteil "es ist saukalt"


 
Wer hingegen eine gehörige Portion Adrenalin vorzieht, wird am Lago di Vogorno beim Taleingang kaum vorbeikommen: Hier, an der Verzasca-Staumauer, liess sich schon James Bond 220 Meter am Gummiseil runter. Für einmal sei Nachahmen empfohlen: Der «007-Bungy-Jump» dauert exakt 7,5 Sekunden. Danach hat man ein erfrischendes Bad im Lago Maggiore verdient, falls man noch kann.



Zwischen dem verträumten Dörfchen Sonogno und dem unnahbaren Valle Redorta liegt das idyllische Grotto Efra im Schatten alter Platanen.



Hier machen Wanderer Rast vor grossen Bergtouren oder der Wanderung über den Sentierone, dem alten Saumpfad durch das Valle Verzasca. Im Grotto Efra finden Gäste alles, was sie in einem solchen traditionellen Tessiner Lokal suchen, inklusive Bocciabahn, Pergola, Merlot und Polenta. Berühmt ist das Grotto Efra Valle Redorta für sein selbstgebackenes Brot, das zu würzigen Bergkäsen und Tessiner Wurstspezialitäten gereicht wird. Das Rauschen vom nahen Wasserfall untermalt das Klicken der Bocciakugeln, während man sonnige Stunden in der Tessiner Bergwelt verträumt.

 
Eine der bewundernswerten Naturschönheiten in dieser Region ist der Froda Wasserfall, der sich nur eine halbe Stunde Fußweg vom Dörfchen Sonogno befindet. Nachdem man die Fussgängerzone überquert hat, kann man bequem auf einer asphaltierten Straße entlang spazieren. Am Ende des Weges überquert man eine Brücke aus Holz, unter der das Wasser des Froda Wasserfalles mit hoher Geschwindigkeit vorbei fliesst.
Der Wanderweg zum Wasserfall Froda ist im Winter sowie im Sommer zugänglich und empfehlenswert. Im Frühling sind die Temperaturen bereits sehr hoch und so kann man die Schönheiten dieses Ortes noch mehr genießen. Zu dieser Zeit stechen die tiefgrünen Farben der Pflanzen und Bäume in der Umgebung besonders hervor.

 

Cardada

Die Cardada hat einiges zu bieten:



Atemberaubende Aussichten und ein Mega-Freizeitangebot
 
Die Aussicht, die man von Cardada-Cimetta geniesst, ist ganz einfach unvergesslich! Vom Locarneser Hausberg sieht man sowohl den tiefstgelegenen als auch den höchsten Punkt unseres Landes: den Seespiegel vom Lago Maggiore und die zum Monte-Rosa-Massiv gehörende Dufourspitze.

So ist es in erster Linie dieses atemberaubende Panorama, das die Cardada ausserordentlich anziehend macht. Vom Stadtzentrum fährt die Standseilbahn bis zur Talstation Orselina; von dort bringt die Seilbahn, sie ist ein Entwurf von Mario Botta  die Besucher nach Cardada (1340 m ü. M.) hinauf. Wer noch höher hinaus will, nimmt den Sessellift nach Cimetta (1670 m ü. M.). Dank der Südausrichtung und der hohen Sonneneinstrahlung ist das Gebiet mit einem äusserst milden Klima gesegnet, dennoch ist es im Sommer in solch luftiger Höhe wohltuend frisch.

Aktivitäten

Grosse Auswahl an Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade, breitgefächerte Sportmöglichkeiten wie z. B. Nordic Walking, Mountainbike, Gleitschirmfliegen oder Orientierungslauf und selbstverständlich Gaumenschmaus für jeden Geschmack. Kinder können sich im Indianerdorf tummeln, sich bei den beiden Spielzonen beschäftigen oder den schattigen Spielspazierweg von 1,2 km begehen.